Mein Sohn ist doch tats chlich 15 Jahre und ist zum Konfirmantenunterricht gegangen. Normalerweise muss man dort 2 Jahre hingehen, er hat Gl ck gehabt und ist durch unseren Umzug in den Unterricht gerutscht und hat sich ein Jahr erspart. In diesem Jahr hatte er die Verpflichtung mindestens 8 Mal in 3 Monaten in die Kirche zu gehen, hat dies aber nat rlich nicht getan. Nun musste ich mit dem Pfarrer reden und mein Sohn meinte doch tats chlich, dass ich den Pfarrer ruhig anl gen k nnte. Das habe ich nat rlich nicht getan, aber die Ansichten der Kirche berraschen mich auch. Ein Pfarrer glaubt doch tats chlich, dass die heutige Jugend die Konfirmation w nscht, weil sie an Gott glaubt. Es seien zwar einige dabei, die wirklich nur das Geld wollen, aber viele m chten sp ter kirchlich heiraten k nnen und viel mehr. In fast den gleichen Moment erz hlt er aber, dass man auch vor der Heirat eine 5 malige Sitzung abhalten k nnte und das k me der Konfirmation gleich. Mein Sohn ist dieses Jahr nicht zugelassen und muss noch ein Jahr dranh ngen. Aber sind wir doch mal ehrlich, mit diesen Worten des Pfarrers hat mein Sohn erst recht den Du Darfst Schein erhalten, den Konfirmantenunterricht nicht aufzusuchen. Neben dem Geld hatte er n mlich nur den Grund in einer sp teren Heirat gesehen, berhaupt den Unterricht aufzusuchen. Und was ist berhaupt mit der Taufe, den Kindergarten der einer Kirche angeh rt und deren Einstellung? Ich musste meinen kleinen Sohn Max mit ber einem Jahr unbedingt taufen lassen, damit ich einen Platz im Kindergarten bekomme. Nun ich lebe im Sauerland, hier ist wohl alles noch christlicher, aber auch ganz sch n nervig. Ich glaube ja ein wenig an Gott, in die Kirche gehe ich deshalb aber noch lange nicht. Nun musste ich die Taufe durchf hren lassen, obwohl ich sie f r den Sommer geplant hatte. Wegen des Platzes im Kindergarten musste ich die Taufe im Januar durchf hren lassen. Das ist zwar ein bel, aber damit kann man ja noch leben. Als ich aber die Taufpaten und ihre Religion genannt habe, begann das Problem. Wir sind evangelisch und meine Freunde katholisch. Nun wollte mir die Kirche doch echt einreden, ich br uchte aber mindestens einen evangelischen Taufpaten. Gibts das? Gibt es, ich war echt stinkig, was sollte ich denn machen, jemanden auf der Stra e nach seiner Religion fragen und bitten Pate zu werden? Ich musste mit dem Pfarrer reden, mir sagen lassen, ich sei stur, weil ich meine Mutter nicht fragen wollte. Mit ihr habe ich so meine Probleme, schlechte Kindheit und so. Warum soll sie dann Patin von meinem Sohn werden? Nein danke! Ich habe den Pfarrer gesagt, ich habe meine Gr nde und diese muss ich der Kirche nicht mitteilen. Ist es nicht so, dass die Kirche sich freuen sollte, wenn man Kinder berhaupt noch taufen l sst? Vor allem, da es meist eh nur wegen eines Kindergartenplatzes geschieht, also auch nur mit Druck? Erst als ich damit gedroht habe, mein Kind zur Not auch in meiner alten Heimatstadt Essen taufen zu lassen, wo die Kirche lockerer ist, hat der Pfarrer nachgegeben. Die Kirche sollte einfach mal viel lockerer werden, dann glaube ich, w rden auch viel mehr Menschen etwas freiwillig tun.
geschrieben
am Mittwoch, 17.03.2010
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