Das Motofone ist eigentlich für Dritte-Welt-Länder entwickelt worden,und das merkt man dem doch arg auf das Wesentliche beschränkten Handy auch an: Mit dem F3 ist ausser telefonieren,SMS schreiben,Telefonbuch und Wecker(bei eingeschaltetem Handy),und eben Uhrzeit ablesen nichts möglich.Auf Handyspiele;Kalender,Bluetooth,Infrarot-Schnittstelle oder Mp3-Klingeltöne muss man verzichten.Die Vearbeitung(fast nur Plastik) geht in Ordnung,und das F3 hat bei mir auch schon schlimmere Stürze überstanden. Schreiben und Lesen von SMS ist äußerst umständlich:Das Schwarz-Weiss-Display zeigt jeweils nur ein Wort an,und man muss sich durch jede SMS langsam vorarbeiten.Ein T9 Wörterbuch besitzt das Handy ebenfalls nicht,also muss man immer bis zum gewünschten Buchstabe tippen. Die Auswahl an Klingeltönen ist mit 7 Standard-Motorola-Sounds arg beschränkt.Man kann die Klingelton-Lautstärke auf 7 Stufen regeln,außerdem gibt es noch den Vibrationsalarm.Auf der höchsten Stufe ist das Handy gut hörbar,jedoch auch nicht wirklich laut.In einer lauten Disco bemerkt man das Handy gerade noch so. Das F3 beherrscht nur zwei GSM-Bänder(Dual-Band). Das ist zwar für Europa ausreichend,das Handy kann aber zum Beispiel nicht in Fernost verwendet werden. Der Akku des F3 hält sehr lange.Bei gelegentlicher Nutzung hält er bei mir mindestens 5 Tage. Mein Fazit: Das Motofone ist ein ideales Zweithandy,das man auch mal ins Schwimmbad,in die Disco,oder auf Radtouren mitnehmen kann.Man kann damit SMS-schreiben(wenn auch unkomfortabel) und telefonieren,mehr aber nicht.
geschrieben
am Freitag, 06.11.2009
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