Genre: Abenteuer, Herausgaber: Deep Silver, empfohlen ab 12 Jahren
Geschicklichkeitseinlagen, zeitabhängige Rätsel, Sterbesequenzen. Diese Zutaten mischen Entwickler heute in Adventures, weil der Massenmarkt danach lechzt. Fusionsphere und Animation Arts wollen Geheimakte Tunguska nicht mit dergleichen verwässern, sie haben vor, ein klassisches Adventure zu bauen, mit logischen Rätseln, dezenten Humor, mitreißender Geschichte. Die Hauptfigur, Nina heißt sie, folgt darin den Spuren ihres verschollenen Vaters. Die führen rund um den Globus, Endstation Sibirien. Dort hat es in 1908 eine Explosion von unheimlicher Zerstörungskraft gegeben, es war, als hätte jemand 2.000 Hiroshima-Bomben gezündet. Jene Detonation entspringt nicht der Phantasie der Entwickler, sie ist Wirklichkeit und bis heute Nahrung
für Verschwörungstheoretiker: War es ein Komet, ein Ufo, eine atomarer Sprengkörper? Geheimakte Tunguska lockt mit der Antwort, einer ausgedachten zwar, aber immerhin eine, die an der Spitze einer steilen Spannungskurve stehen soll.
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