Nopal wird auch Feigenkaktus genannt und stammt aus Mexiko und
den südwestlichen Regionen
der Vereinigten Staaten. Es existieren ungefähr 258 Gattungen von Nopal, wobei Opuntia ficus-indica am meisten angebaut wird. In Mexiko geht die Verwendung von Nopal als Nahrungsmittel und Tablette auf die Azteken zurück. Für die präkolumbische Bevölkerung ist es eine heilige Pflanze, genauso wie Agave, Schokola
de und Mais. Die Stängel von Nopal wer
den geschnitten und roh in Salaten, gekocht als Ragout, in Suppen o
der als Gemüse gegessen. Die Tuna, Frucht
des Nopals, und das zarte Fruchtfleisch
der Kaktusfeigen sind bei Vegetariern sehr beliebt.Die wichtigsten wohltuen
den Wirkungen von Nopal: - senkt
den Blutzuckerspiegel - reduziert das Niveau
des schlechten Cholesterins - entleert
den Darm und reguliert die Darmpassage - übt eine sedative Wirkung bei Erkrankungen wie Angina pectoris, Herzspasmen, Kopf- und Magenschmerzen aus - för
dert und aktiviert die Milchproduktion bei stillen
den Frauen.NährwerteNopal stellt eine reiche Quelle an unlöslichen und löslichen Fasern dar, wie zum Beispiel Lignin, Cellulose, Hemicellulose, Pektinen, Pflanzenschleimen und Gummis. Er enthält ebenfalls das Vitamin A, B1, B2, B3 und C, 17 Aminosäuren, darunter 8 essentiell, sowie Mineralsalze (Calcium, Magnesium, Natrium, Kalium und Eisen).Übergewicht und AdipositasAls echte „ Fettfalle“ hilft Nopal, eine harmonische Figur zurück zu gewinnen. Seine Fasern sind
dem Fett sehr ähnlich und reduzieren die Fettmenge, welche vom Organismus assimiliert wird. Nopal erweist sich als sehr nützlich gegen Übergewicht und Adipositas. Sobald er absorbiert wird, entsteht ein Völle- und Sättigungsgefühl. Noch dazu kommt seine positive Wirkung auf Kohlenhydrate, was zur Reduzierung
des Appetits und zur Beherrschung bei Lust auf Süßigkeiten führt.Erhöhtes CholesterinDie löslichen Fasern, insbeson
dere die Pflanzenschleime und das Pektin aus
dem Nopal, sind in
der Lage, die Cholesterin- und Triglyceridwerte zu senken. Nopal verbin
det sich mit Gallensäuren, welche Fette im Darm emulgieren, was
deren Ausscheidung för
dert. Er kann ebenfalls die Fettproduktion in
der Leber verhin
dern. Nopal beugt somit
der Fettanhäufung im Blut bei Risikopersonen vor und verbessert die arterielle und venöse Mikrozirkulation.Störungen
des VerdauungssystemsDie Nopal-Fasern, ebenso wie die meisten pflanzlichen Qualitätsfasern, regulieren die Darmpassage. Sie beugen
der Verstopfung
des Organismus vor und erhöhen die Fäkalmenge, was die regelmäßige Bewegung
der Gedärme för
dert. Die Nopal-Fasern helfen, die Passagezeit durch
den Magen-Darm-Trakt zu reduzieren. Somit wird die Anhäufung
der Abfälle vermie
den und dadurch das Risiko für Darmstörungen, wie zum Beispiel Verstopfung, Divertikulitis und Hämorrhoi
den, gesenkt. Nopal soll
den Überschuss an Ammoniakwasser, welches in einigen Organen angehäuft wird, beseitigen. Er neutralisiert scheinbar zum Teil die Toxine, welche unser Immunsystem infolge eines Alkohol- o
der Tabakkonsums schwächen. Die Verbindung von pflanzlichen Nopal-Fasern mit
der schützen
den Wirkung ermöglicht die Erhaltung
der Magen-Darm-Schleimhaut. Diese „ Pufferwirkung“ verhin
dert die Entstehung von Koliti
den (Entzündung
des Kolons bei empfindlichem Darm). Nopal lin
dert ebenfalls die Aggressivität von rohen, zu sauren o
der gewürzten Lebensmitteln, Aspirin sowie weiteren chemischen Substanzen.Regulation
der GlykämieWissenschaftliche Studien belegen, dass Nopal ein wirksames Antidiabetikum ist, wenn er vor
der Mahlzeit absorbiert wird. Durch seinen hohen Gehalt an Fasern reguliert und bremst Nopal die Assimilation
der Zuckermoleküle sowohl im Magen als auch im Darm, was eine Reduzierung
des Blutzuckerspiegels zur Folge hat. Es wur
de festgestellt, dass die Vitamine A, C, B1, B2 und B3 aus Pflanzen die gefährlichen Nebenwirkungen eines Zuckerüberschusses im Blut erfolgreich bekämpfen. Diese umfassen zum Beispiel eine
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